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via sxc.hu

Nachdem ich am NaNoWriMo teilgenommen habe, und über 40.000 Wörter in einem Monat geschrieben haben, möchte ich meine Geschichte vielschichtiger und plausibler werden lassen. Ich habe natürlich zig „Wie schreibe ich eine gute Geschichte“-Ratgeber gelesen und alle haben eins gemeinsam.

Gestalte deinen Helden extrem aus, werde eins mit ihm.

Mein Hauptcharakter soll auch mehr Tiefgang bekommen. Vieles in der Geschichte geschieht einfach so und steht nicht im Zusammenhang mit Thin Nan (so heißt mein Held). Ich will ihn auch einfach näher kennenlernen. Sonst weiß ich ja gar nicht, wieso er flüchtet und seine Freunde alleine lässt. Er muss doch einen Grund haben? Und wieso tut er sich die ganzen Qualen an? Aus Langeweile wohl nicht. Mir fehlt der Konflikt und „Junge sucht seine verschollenen Eltern Storys“ finde ich blöd.

Tja, da fängt das Problem an. Ich bin stark darin, eine Geschichte mir spontan einfallen zu lassen, aber die Feinarbeit meinen Charakter auszugestalten und Leben einzuhauchen, ist ein sehr zäher Prozess und fällt mir unsagbar schwer. Seit zwei Wochen quäle ich mich, und es entsteht nichts wirklich Berauschendes, halt nur Bla Bla. Ich merke aber das ich da durch muss. So langsam komme ich auch ein wenig weiter. Wie ich das mache. Nun, ich habe mehrere Ansätze verfolgt und hier sind nun meine besten Tipps, wie ich hoffe, mehr über ihn zu erfahren.
1. Einfach losschreiben
2. Schreib seinen Lebenslauf, als ob er oder sie sich bewerben müssten.
3. Nimm die Perspektive eines Freundes ein, der über ihn schreiben soll. 4. Denk immer dran, er muss extrem sein, normale Charaktere sind langweilig.
5. Lass ihn leiden.
6. Wenn Dir nichts mehr einfällt, schreib trotzdem weiter.
Nun, ich habe jetzt mit diesen Tipps, schon erste Erfolge erzielt, aber ich bin noch lange nicht an dem Punkt, wo ich zufrieden wäre. Aber das wird noch. :-)

Posted via web from Wangeleile

Wenn ich es schaffe, das mein Buch so anfängt zu leben, dann wäre ich stolz auf mich.
Aber das kann ja noch werden.

Posted via web from Wangeleile

Wenn ich es schaffe, das mein Buch so anfängt zu leben, dann wäre ich stolz auf mich.
Aber das kann ja noch werden.

Posted via web from Wangeleile

So, jetzt ist das erste Monster in meinem Buch gestorben. Aber der Held ist schwer verletzt. wird er es schaffen? Klar wird ja ein Kinderbuch.
Muß es eigentlich immer sein das in Kinderbüchern die Guten gewinnen?

Sollte ich mal recherchieren.

Posted via email from Wangeleile

Also, ich tippe mir einen Wolf jeden Tag. Ich fange morgens um 5:30 an, um mein Buch zu schreiben. Ich haue in die Tasten, ich korrigiere nichts. Und trotzdem …..Trotzdem bin ich 1000nde Wörter hinter meinem Ziel.
Bin ich ein Versager? Sind meinen Erwartungen an dieses Schreibprojekt NaNoWriMo zu hoch?
NEIN!
Als ich mir diese Frage gestellt habe, sind mir viele Dinge eingefallen, warum ich trotzdem gewonnen habe, auch wenn ich nicht die 50.000 Hürde schaffen werde.
1) Ich bin voll berufstätig und habe es geschafft, mehr als 35.000 Wörter in einem Monat zu schreiben (zumal der Monat ja nicht zu Ende ist).
2) Mir sind zig Ideen eingefallen, und meine Geschichte hat sich sehr entwickelt.
3) Mein Hauptcharakter hat zwar einen komischen Namen „Thin Nan“, aber er wird immer vielschichtiger.
4) Meine Schreibe hat sich geändert. Ich bekomme ein besseres Gefühl, wann ich spannend schreibe und wann es nur so dahin plätschert.
5) Ich liebe es Gott zu spielen (Nicht der Gott, aber ein Gott (Aus welchem Film :-) ???)
6) Ich habe einen Mitkämpfer gefunden, der mir jetzt bei der Entwicklung meiner Welt hilft.
7) Mein Respekt vor Autoren ist noch mehr gestiegen.
8) Eine Zugfahrt von über 4 Stunden wird kurzweilig und angenehm.
9) Ich habe mir selber bewiesen, das ich die Ausdauer und die Beharrlichkeit habe, „dran zu bleiben“.
10) Ich habe mehr Power im Job, weil ich meiner Schreiblust schon gefröhnt habe.
11) Das Schreiben ist meins. Niemand außer meine Göttlichkeit entscheidet, wie es weitergeht. Herrlich :-)
12) Es macht Spaß davon zu erzählen. (und noch viel mehr Spaß, danach gefragt zu werden.)
13) Ich blogge mehr denn je. (Nur leider kommentiert es niemand :-(
Also, ich fühle mich jetzt schon als Gewinner. Aber jetzt muss ich weiter tippen, sonst sagt noch jemand, das ich mich verdrückt habe und es gar nicht versucht habe.
By the way, 2200 Wörter und ein neues Monster allein heute.

Posted via web from Wangeleile

Selten so geniale Bilder gesehen. Der Elefant ist auch ein kracher.

Posted via web from Wangeleile

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